Wärmepumpen boomen auch in Dresden. Doch wer eine Wärmepumpe betreibt, braucht zwingend den richtigen Stromtarif – denn der Standard-Haushaltstarif ist für den erhöhten Strombedarf oft nicht optimiert. Wir zeigen, was Wärmepumpen-Tarife wirklich bedeuten.

Warum braucht eine Wärmepumpe einen Sondertarif?

Eine Wärmepumpe verbraucht je nach Größe und Gebäude zwischen 3.000 und 12.000 kWh Strom pro Jahr – zusätzlich zum normalen Haushaltsverbrauch. Viele Netzbetreiber ermöglichen deshalb einen zweiten Zählerkreis mit reduziertem Netzentgelt. Anbieter, die echte Wärmepumpen-Tarife anbieten, geben diese Ersparnis weiter und kosten 3–5 ct/kWh weniger als Standard-Haushaltsstrom.

Welche Anbieter bieten Wärmepumpen-Tarife in Dresden?

E.ON, EnBW und einige Spezialanbieter haben dedizierte Wärmepumpen-Tarife für Dresden im Angebot. SachsenEnergie bietet ebenfalls einen „Wärmepumpen-Strom"-Tarif an, der günstiger als die Grundversorgung ist. Über den Check24-Rechner oben kannst du Wärmepumpen-Tarife direkt filtern.

Zweizähleranlage: Was bedeutet das?

Für einen Wärmepumpen-Tarif mit reduziertem Netzentgelt benötigst du in der Regel eine Zweizähleranlage: einen normalen Haushaltszähler und einen Wärmepumpenzähler. Der Netzbetreiber (SachsenEnergie Netz) darf dabei die Wärmepumpe stundenweise abschalten (Spitzenlastmanagement). In der Praxis passiert das selten und kaum spürbar.

Kosten & Ersparnis bei Wärmepumpe in Dresden

Bei einer Wärmepumpe mit 6.000 kWh/Jahr Stromverbrauch und einem Tarif mit 5 ct/kWh Ersparnis gegenüber dem Standard: 6.000 × 0,05 = 300 € Ersparnis pro Jahr – zusätzlich zur Einsparung durch den Haushaltsstromwechsel. Bei 10.000 kWh/Jahr (große Anlage) sind es sogar 500 € Unterschied.

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